Treffpunkt in den Bergen

Aus aller Herren Länder

Gastwirtin Anna Klotz Haller

Nach dem Tod der Eltern und von Bruder Leopold gelangte das Wirtshaus 1881 in die Hände von Anna Klotz (1855–1932). Wie viele junge Männer werden wohl um ihre Hand angehalten haben, besaß sie doch neben dem Wirtshaus auch eine Landwirtschaft, eine Schmiede und ein Sägewerk. Nach langem Werben gab sie schließlich nach und ehelichte Stefan Haller aus Mareit – aber auch erst, als er ihr in einem seiner Briefe mit den Worten „Ja oder Schluss“ ein Ultimatum gestellt hatte. In dieser Zeit bekam das Wirtshaus auch einen neuen Namen und wurde zum Gasthof „Zum Steinbock“.

Die Freiheit der Berge

Als um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Stubaier Alpen ins Visier der Forschung geriet, war das Interesse für die Berge für die Berge schnell geweckt. Immer mehr abenteuerlustige Gipfelstürmer fanden den Weg nach Ridnaun, zahlreiche Gipfel wurden in dieser Zeit erstmals bestiegen. Zu ihnen gesellten sich zunehmend mehr Touristen und Naturliebhaber, die in den Bergen ihre Freiheit suchten. Von verschiedenen Sektionen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins wurden mehrere Schutzhütten errichtet, die müden Bergsteigern Kost und Unterschlupf boten.

Tourismuspionier Stefan Haller

Der Steinbock-Wirt Stefan Haller (1844–1915) war ein Mann mit Weitblick und ein Tourismuspionier der ersten Stunde. Von seinen Zeitgenossen wurde er sogar als „Vater des Ridnauntales“ bezeichnet. Die Bestrebungen des Alpenvereins, auf den Bergen in Ridnaun Schutzhütten zu errichten, unterstützte er von Beginn an mit Wohlwollen und vor allem mit Tatkraft. Um den immer größer werdenden Touristenstrom zu bewältigen, errichtete er oberhalb seines Wirtshauses das erste Hotel im Tal, den Sonklarhof – benannt nach dem Alpenforscher Carl Albrecht Sonklar von Innstädten. 

Jahrhundertalte Tradition

Familiengeschichte

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